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Kaum ein Thema wird in der Schweiz so emotional diskutiert wie der Wolf. Sein Schutz soll weiter gelockert werden. Vom 1. September bis 31. Januar können die Kantone den Wolfsbestand präventiv regulieren und damit zukünftige Schäden an Nutztieren verhindern. Aktuell hat das Bundesamt für Umwelt (Bafu) beispielsweise dem Kanton Schwyz erlaubt, vier von sechs Wolfswelpen abzuschiessen.

Ausserdem hat der Bundesrat im Juni die Vernehmlassung zur Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes eröffnet. Kernpunkt der Revision ist der ganzjährige Abschuss von Problemwölfen – auch in Jagdbanngebieten. Also in besonders geschützten Gebieten, in denen die Jagd grundsätzlich verboten ist und innerhalb von Rudeln –, sofern sie trotz Herdenschutz Nutztiere angreifen oder Menschen gefährden.

Wegen der Regulierung gibt es mehr tote Wölfe in der Schweiz. Und tote Wölfe verschwinden nicht einfach. Sie sind wichtig für Bildung, Forschung und Erinnerung. Ich durfte die Tierpräparatorin begleitet und aufzeigen, wie sie mitentscheidet, wie wir Wölfe künftig sehen und verstehen. Dort, wo wir streiten, beginnt ihre Arbeit


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Meine Rolle: Themeninput, Recherche, Interview, Kamera und Schnit.